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Der Preis einer Webseite: „Warum Sie von Dumpingangeboten Abstand nehmen sollten!”

Darum kostet eine professionelle Webseite mehr als 1000 Euro

Eine fertige Webseite für nur 600 Euro oder noch weniger? Wer sich im Netz etwas umsieht wird immer wieder auf Angebote dieser Art stoßen. Gerade für Jungunternehmer und Gründer eines Startups sind solche Dumpingpreise natürlich verlockend. Gerade in der Startphase müssen die meisten Unternehmer Ihr Geld gut einteilen. Besteht dann die Möglichkeit beim Onlineauftritt 1000 Euro oder mehr einzusparen, why not?

Bevor man das Angebot des Billiganbieters nutzt, sollte sich jeder folgende Frage eindeutig beantworten: “Welchen Zweck muss meine Webseite erfüllen und was möchte ich erreichen?” Denn am Ende kann es durchaus sein, dass einem die “Dumpingseite” teurer kommt als eine vollwertige Webseite, erstellt von einem kompetenten Webdesigner mit guten SEO-Texten und Bildern.

Wer heute billig kauft, kauft morgen zweimal nach!

Profi vs. Baukasten – Wo ist der Unterschied?

Hier gilt es schon einmal klar zu unterscheiden, denn eine „Billigwebseite“ ist nicht sofort als solche zu identifizieren. Damit ist gemeint, dass auch eine Seite für 500 Euro oberflächlich einen durchaus professionellen und optisch positiven Eindruck hinterlassen kann.

Nun lässt sich über Geschmack ja bekanntlich streiten. Kratzt man allerdings etwas an der Oberfläche und sieht sich z.B. den Quellcode einer solchen Seite an, wird man schnell den ersten gravierenden Unterschied feststellen. Denn um überhaupt auf Google ein anständiges Ranking zu bekommen, reicht es eben nicht aus, eine Webseite mit ein paar Mausklicks per Drag-and-Drop zusammenzustellen.

So hatte Google in den letzen Jahren, eines der bekannten Baukasten-Systeme erst gar nicht in der Web-Suche berücksichtigt. Und was nützt es dem Unternehmer, wenn sich Besucher nur vereinzelt auf die neue Webseite “verirren”?

modernes Webdesign aus Herrieden - Webagentur für Ansbach
Was dann die Optik betrifft, sei noch auf folgendes hingewiesen: Baukastensysteme verfügen zwar häufig über eine Vielzahl an fertigen und ansprechenden Templates. Diese lassen sich aber ohne Programmierkenntnisse nicht individuell gestalten. Außerdem passt nicht jedes Template zum Thema einer Firma oder eines Produktes. Das heißt, der ausführende Webdesigner/developer sollte nicht nur technisch geschult, sondern auch die grafischen “Spielregeln” für eine erfolgreiche Webseite beherrschen.

Wie sich die Kosten für ein professionelles Webdesign zusammensetzen:

Konzept & Planung

Jeder Webauftritt benötigt ein individuelles Konzept, welchem Planung und Analyse vorausgehen. Der Kunde muss natürlich von Anfang an in diesen Prozess mit eingebunden werden. Ein gutes Briefing zu Beginn erleichtert die weitere Arbeit an einem Projekt enorm. Dann muss die Struktur (Menüpunkte, Unterseiten) der Seite festgelegt werden. Zu klären gilt auch, welche Ziele erreicht werden sollen, welche Tools oder Plugins evtl. benötigt werden. An dieser Stelle seien auch die Vorteile des CMS-WordPress erwähnt. Denn viele Sonderwünsche lassen sich hier meist preiswert per Plugin lösen. Wünsche, die ansonsten eine Vielzahl von Arbeitsstunden benötigen und extra Kosten verursachen würden.

Design

Ein entscheidender Faktor ist natürlich das Design. Damit ist nicht nur eine professionelle Optik, sondern auch und besonders die Usability gemeint. Das heißt die Gestaltung des Interface, das dem User die bestmögliche Erfahrung bietet, wie gute Übersicht, einfache Navigation und vieles mehr. Bilder sind die Seele einer Webseite! Der Qualität und Aussagekraft Ihres Bildmaterials sollte daher besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Meistens müssen Bilder professionell nachbearbeitet werden. Auch Videos oder spezielle Grafiken können Ihre neue Webseite aufwerten und eine individuelle Note vermitteln. Billiganbieter werden Ihnen diese Inhalte mit Sicherheit nicht erstellen können. Nicht zu vergessen ist natürlich der Text der suchmaschinenfreundlich verfasst werden muss. Last but not least muss Ihre Webseite auf allen Endgeräten funktionieren (responsive Webdesign). Immerhin zwei Drittel aller Aufrufe im Internet, erfolgen mittlerweile über Handys oder Tablets

Tests

Ganz zum Ende erfolgt dann die Phase der Evaluation, in der Ihre Webseite gründlich getestet und ausgewertet wird. Alle Funktionen müssen wirklich reibungslos funktionieren, letzte Fehler in den Codes behoben werden. Auch die Tests müssen auf verschiedenen Endgeräten durchgeführt werden.

Generell gilt es die zu leistenden Arbeitsstunden zu berücksichtigen!
Fazit

Zusammen benötigen diese Schritte eine Arbeitszeit, die je nach Umfang etwa zwischen 40 und 140 Stunden liegt. Echte Qualität braucht eben Zeit. Geht man dann von einem angemessenen Stundenlohn aus, wird schnell klar, dass eine professionelle Webseite keine 500 Euro und auch keine 1000 Euro kosten kann, sondern eben wesentlich mehr.

Am Ende macht es sich jedoch bezahlt, denn die Vorteile eines professionellen Webauftritts sind enorm: Ihre Seite wird schnell im Internet gefunden und durch ein ansprechendes Design werden sich die Besucher eher mit Ihrem Angebot identifizieren können. Qualität sollte bei der Planung des Online-Auftritts an erster Stelle stehen. Denn wie so oft, heißt es auch beim Webdesign: Wer heute billig kauft, kauft morgen zweimal nach!

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